GdW kritisiert geplante Änderungen am Wärmeplanungsgesetz

Der GdW hat eine Stellungnahme zum Gesetz zur Änderung des Wärmeplanungsgesetzes veröffentlicht. Der Verband sieht erheblichen Anpassungsbedarf und warnt vor negativen Folgen für die Wohnungswirtschaft.
Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat eine Stellungnahme zum geplanten Gesetz zur Änderung des Wärmeplanungsgesetzes vorgelegt. Die Novelle betrifft vor allem Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die für die Wärmeversorgung von Millionen Mietwohnungen verantwortlich sind. Der GdW fordert Nachbesserungen, um die praktische Umsetzung für die Branche zu erleichtern.
Das Wärmeplanungsgesetz ist Teil der nationalen Klimaschutzstrategie und soll die kommunale Wärmeplanung verbindlich regeln. Die geplante Änderung zielt darauf ab, die Vorgaben zu präzisieren und an die Erfahrungen der ersten Umsetzungsphase anzupassen. Bislang waren viele Details für die Wohnungswirtschaft unklar, insbesondere hinsichtlich der Fristen und der technischen Anforderungen an die Wärmeversorgung.
Für Wohnungsunternehmen bedeutet die Novelle konkret, dass sie ihre Heizungsanlagen und Wärmenetze an die neuen Planungsvorgaben anpassen müssen. Der GdW bemängelt, dass die Übergangsfristen zu kurz bemessen seien und die Kosten für die Umstellung nicht ausreichend berücksichtigt würden. Zudem fehle es an einer klaren Abgrenzung zwischen den Zuständigkeiten von Kommunen und Wohnungsunternehmen.
Betroffene Unternehmen sollten die Stellungnahme des GdW prüfen und sich frühzeitig mit den kommunalen Planungsbehörden abstimmen. Der Verband empfiehlt, die eigenen Wärmeversorgungskonzepte zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Weitere Informationen bietet der Mietzins-Check von Meine & Deine, der auch Aspekte der Wärmeplanung berücksichtigt.