Ausschreibung für Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren startet Ende Juni

Die Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ soll Ende Juni starten. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW erarbeitet sie gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der dena. Das Verfahren wird von zwei Bundesministerien begleitet.
Die Wohnungswirtschaft bereitet einen wichtigen Schritt für die serielle Sanierung vor: Die Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ soll planmäßig Ende Juni beginnen. Dies wurde im Rahmen eines Treffens des Begleitkreises zur Projektgruppe beim Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bestätigt. Die Vereinbarung richtet sich an Wohnungsunternehmen, die ihre Bestände effizient und standardisiert energetisch modernisieren möchten.
Die Rahmenvereinbarung entsteht in Kooperation mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Deutschen Energie-Agentur (dena). Begleitet wird das Verfahren durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Ziel ist es, durch standardisierte Prozesse und vorgefertigte Bauteile die Sanierungskosten zu senken und die Sanierungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Bisher scheiterten viele Vorhaben an individuellen Planungen und langen Bauzeiten.
Für Wohnungsunternehmen bedeutet die neue Rahmenvereinbarung einen vereinfachten Zugang zu geprüften Anbietern und erprobten Verfahren. Sie können künftig auf vorkonfigurierte Lösungen zurückgreifen, die sowohl die Energieeffizienz steigern als auch die Bewohnerbelastung durch kürzere Bauzeiten reduzieren. Die serielle Sanierung eignet sich besonders für größere Bestände mit ähnlichen Gebäudetypen, wie sie in vielen kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen vorkommen.
Unternehmen, die sich über die Möglichkeiten der seriellen Sanierung informieren möchten, können die Angebote auf dem Immobilienmarkt prüfen oder sich im Wiki zum Thema Sanierung über aktuelle Standards und Fördermöglichkeiten informieren. Die Teilnahme an der Ausschreibung steht interessierten Bietern offen; die genauen Konditionen werden mit dem Start der Ausschreibung veröffentlicht.