Stadt Wien erweitert Hitzeschutz: 34 Coole Zonen ab Juni

Die Stadt Wien baut ihr Hitzeschutz-Angebot aus. Ab Juni stehen 34 Coole Zonen zur Verfügung. Die Einrichtungen bieten Abkühlung bei hohen Temperaturen.
Die Stadt Wien erweitert ihr Hitzeschutz-Angebot für die Bevölkerung. Ab Juni stehen insgesamt 34 Coole Zonen zur Verfügung, die bei hohen Temperaturen Abkühlung bieten sollen. Die Maßnahme richtet sich vor allem an ältere Menschen, Kinder und Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die Hitze besonders stark ausgesetzt sind. Die Coole Zonen sind Teil eines städtischen Programms zur Bewältigung von Hitzewellen, die durch den Klimawandel häufiger auftreten.
Das Angebot baut auf den Erfahrungen der Vorjahre auf. Bereits in den vergangenen Sommern hatte die Stadt Wien Coole Zonen eingerichtet, die auf positive Resonanz gestoßen waren. Die Standorte werden nun auf 34 erhöht, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Die Einrichtungen befinden sich in öffentlichen Gebäuden wie Bibliotheken, Seniorenzentren und Bezirksämtern. Die Stadt Wien koordiniert die Maßnahmen mit den Bezirken und sozialen Einrichtungen.
Für die Nutzer der Coole Zonen entstehen keine Kosten. Die Räume sind klimatisiert und bieten Sitzgelegenheiten sowie Trinkwasser. Die Öffnungszeiten orientieren sich an den jeweiligen Standorten, in der Regel sind die Zonen während der üblichen Geschäftszeiten zugänglich. Bei extremen Hitzewellen können die Öffnungszeiten verlängert werden. Die Stadt Wien informiert über die genauen Standorte und Öffnungszeiten auf ihrer Website und über soziale Medien.
Bewohner, die sich über die Hitzebelastung in ihrer Wohnung informieren möchten, können den Wohnungskompass nutzen. Wer eine neue Wohnung sucht, sollte auf eine gute Dämmung und Sonnenschutz achten – der Immobilienkatalog bietet eine Übersicht über aktuelle Angebote. Bei Fragen zur Mietminderung wegen Hitzeschäden hilft der Mietzins-Check.