Kategoriemieten steigen 2024 dreimal um insgesamt 16 Prozent
Die Kategoriemieten in Österreich erhöhen sich innerhalb von sieben Monaten gleich dreimal. Die Arbeiterkammer kritisiert die Entwicklung und fordert eine einmalige Mieterhöhung sowie einen Mietendeckel.
Die Kategoriemieten in Österreich steigen innerhalb von sieben Monaten gleich dreimal um insgesamt 16 Prozent. Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert diese Entwicklung scharf und fordert eine einmalige Mieterhöhung sowie einen Mietendeckel. Betroffen sind vor allem Mieterinnen und Mieter in Altbauten, deren Mieten an die Kategorie gebunden sind. Die nächste Erhöhung steht bereits bevor und belastet die Haushalte zusätzlich.
Hintergrund der mehrfachen Mieterhöhungen ist die gesetzliche Anpassung der Kategoriemieten an die Inflation. Diese erfolgt automatisch auf Basis des Verbraucherpreisindex. Innerhalb kurzer Zeit summieren sich die Anpassungen zu einer deutlichen Mehrbelastung. Die AK weist darauf hin, dass die gesetzliche Regelung keine Obergrenze vorsieht und die Mieterinnen und Mieter so mehrfach zur Kasse gebeten werden.
Für Mieterinnen und Mieter bedeutet dies konkret: Innerhalb von sieben Monaten steigt die Miete um insgesamt 16 Prozent. Dies entspricht einer erheblichen finanziellen Mehrbelastung, die viele Haushalte hart trifft. Die AK fordert daher eine einmalige Mieterhöhung pro Jahr sowie einen Mietendeckel, um die Belastung zu begrenzen. Ohne diese Maßnahmen drohen weitere Anpassungen, die die Wohnkosten weiter in die Höhe treiben.
Betroffene sollten ihre Mietverträge prüfen und sich über ihre Rechte informieren. Die AK bietet Beratung und Unterstützung an. Wer unsicher ist, ob die Mieterhöhung rechtmäßig ist, kann den Mietzins-Check von Meine & Deine nutzen. Auch der Kaution-Rechner hilft, mögliche Rückforderungen zu prüfen.